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Von Hundetanz bis Baggerbiss

Heimtiere stehen im Mittelpunkt der 37. Ulmer Herbstmesse. Bauen und Energie werden durch E-Bagger ergänzt. Der Hallenrundgang ist gewöhnungsbedürftig.

CAROLIN STÜWE |

Die 37. Ulmer Herbstmesse ist auf den Hund gekommen. Allein 67 der insgesamt gut 200 Aussteller haben Hundezubehör, Fachbücher und Futter dabei. Aber es werden auch Rassekatzen gezeigt und Kaninchen hoppeln über Hindernisse. Kinder können in Hüpfburgen hopsen, und für Hausbesitzer gibt es Anregungen zum Sanieren. Ein kurzer Streifzug durch die Hallen 1 bis 3 und 5 bis 7 auf dem Messegelände in der Friedrichsau.

Schick Der Trend aus Amerika heißt Dog-Dancing. Der Hund lernt, auf Kommandos um sein Frauchen herum und durch derren Beine zu laufen, sich zu drehen, zu springen, und das alles zu Musik. „Das ist Bewegung und Kopfarbeit für den Hund, die anstrengt“, sagt Kati Friedrich vom Verein der Hundefreunde Heidenheim. Inzwischen gebe es auch „Jad“, die Abkürzung für Jump and dancing, denn es ist eine Mischung von Dog dancing und Agility, dem Hindernislauf für lebhafte Hunde. „Bei allem aber muss der Spaß der Tiere im Vordergrund stehen, nicht der Ehrgeiz der Besitzer“, betont Kati Friedrich.

Schön Wer schön sein will, muss gar nicht leiden, wenn die Rassekatze schon als Welpe ans Föhnen gewöhnt wurde. „Mein Kater geht sogar mit unter die Dusche“, sagt Linda Kochlöffel, Züchterin von Halblanghaar-Ragdollos aus Krumbach. Die Katzen haben schwarze Ohren und ein grau-cremefarbiges Fell. Vor einer Show wird die Katze mit handwarmem Wasser und speziellem Shampoo „gebadet“, dann leicht angeföhnt und gebürstet. Die Ohrmuscheln werden gereinigt und die Augenwinkel. Alle Rassekatzen werden auf der Messe einer Jury vorgestellt, „aber es werden keine Tiere verkauft“, versichert Peter Kinold, Geschäftsführer der Ulmer Ausstellungsgesellschaft. Die Tierhaltung in den Messehallen werde vom Veterinär überprüft.

Schick Hundekrallen machen sich indes nicht so gut auf einer Innentreppe aus amerikanischem Nussbaumholz. Der Kubikmeterpreis liegt bei 3500 Euro, sagt Alexander Mühlbach von Treppenbau Ihle-Design aus Erbach-Ringingen. Warum nimmt man nicht deutsches Nussbaumholz? Das sei nicht so schön rötlich. Das Geländer besteht aus einer Glasscheibe mit aufgesetztem Holzhandlauf. Im Trend liegen auch Holzstufen aus Ast-Eiche, kombiniert mit einem Geländer aus Edelstahl. „Natur trifft modern.“

Schön Ganz modern sind Küchen mit Dunstabzugshaube, die keinen Fettfilter aus Metall mehr eingebaut hat, sondern eine Wanne mit Luftverwirbelung. „Die sind schön leise, da kann man sich beim Kochen unterhalten“, sagt Marchtal-Küchenfachberater Manfred Bachmann aus Obermarchtal. Denn die zum Ess- und Wohnraum offene Küche fördere die Gemeinschaft. „Die Zeiten sind vorbei, als man die Frau in die Küche sperrte.“ Neu sind auch auf Augenhöhe eingebaute kleine Backöfen. An der Wand oberhalb des Herdes werden Verkleidungen aus Glas angebracht: Fugenschrubben fällt somit flach.

Nicht schön Verwirrt ist man als Ulmer Messebesucher, dass sich der Eingang erstmals an der Seite der Halle 1 befindet, weil das Messefoyer von einer anderen Veranstaltung belegt ist. Entsprechend stehen die Besucher an den gewohnten Durchgängen vor abgesperrten Hallenverbindungstüren. Der Messerundgang führt an provisorischen Seitendurchgängen von Halle 1 bis 3.

Messen zum Thema Bauen

Öffnungszeiten Die Ulmer Herbstmesse ist noch heute, Samstag, und morgen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt 7 Euro. Bauen, Wohnen und Energie sowie ein Bagger-Wettbewerb sind in Halle 1 bis 3, Hunde, Ziervögel und Fische in Halle 6, Katzen und Kaninchen in Halle 7.

Immobilien Die Bauen-Wohnen-Messe Immotionale,  findet am 14./15. Oktober, 11 bis 17 Uhr im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm statt.

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