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Dabbert fordert mehr Ausnahmen

Der Hohenheimer Unirektor befürchtet, dass Nicht-EU-Studenten der Hochschule wegen der Studiengebühren fernbleiben.

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Der Hohenheimer Universitätsrektor Stephan Dabbert hofft auf mehr Möglichkeiten, ausländischen Studenten die Studiengebühren zu erlassen. „Die derzeit vorgesehenen Ausnahmen betrachten wir als nicht weitreichend genug“, sagte Dabbert bei der Präsentation seines Jahresberichts.

Ab dem Wintersemester 2017/18 bittet das Land Studenten von außerhalb der Europäischen Union zur Kasse. Sie müssen pro Semester einen Eigenbeitrag von 1500 Euro pro Semester leisten. Für das Zweitstudium sind 650 Euro pro Semester fällig.

An der Universität Hohenheim waren vergangenes Jahr 1407 Studenten internationaler Herkunft eingeschrieben – das sind 14,6 Prozent der insgesamt 9600 Studenten. Sie stammen zum Teil aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Das Rektorat setzte sich bei Gesprächen mit dem Kultusministerium dafür ein, Studenten aus solchen Ländern die Gebühren zu erlassen. Die Hochschule sieht sich als Anwältin dieser Studierenden. Die getroffenen Ausnahmeregelungen stellen Dabbert nicht zufrieden. Die Entwicklung betrachte er mit Sorge, sagte er. Die Universität verspüre bereits einen Rückgang bei den Bewerbungen. eb

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