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Bundesamt geht Abgas-Verdacht bei Daimler nach

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geht nun auch möglichen Abgas-Unregelmäßigkeiten beim Autobauer Daimler nach. Die Behörde prüfe, für das Kleintransporter-Modell Vito "wegen des Verdachts einer unzulässigen Abschalteinrichtung" der Abgasreinigung

dpa |

Gramm des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) pro gefahrenen Kilometer kamen, stieg der Wert im Jahr 2017 leicht auf 125 Gramm an. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Als Grund wird dort eine "Absatzverschiebung in Richtung hochwertiger ausgestatteter Fahrzeuge" angegeben.

Daimler hatte im vergangenen Jahr unter anderem deutlich mehr schwere und tendenziell mehr CO2 ausstoßende SUVs verkauft als im Jahr davor. In der kompakten A- und B-Klasse hingegen, die in den Jahren zuvor teils stark zugelegt hatten, gingen die Verkaufszahlen etwas zurück.

Derzeit gilt für die Hersteller noch ein Flottengrenzwert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer im Schnitt aller neu zugelassenen Autos. Ab 2021 greift dann allgemein das Ziel von 95 Gramm. Hersteller größerer Autos - wie Daimler - dürfen aber auch etwas darüber liegen.

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