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Bitte nicht schlagen!

Gewalt gegen Geräte ist Alltag: Drucker, Fernseher, Kaffeemaschinen leiden unter der Ungeduld ihrer Besitzer. Aber süße Roboter?

THOMAS BLOCK |

Gewalt gegen Technik hat in westlichen Gesellschaften Tradition. Im China des 17. Jahrhunderts wäre niemand mit angelegter Lanze auf Windmühlen losgegangen. In Europa fand man die Idee so charmant, dass Don Quijote bis heute Vorbild ist. Hingebungsvoll drischt man hierzulande auf Fernseher,  internetfähige Kühlschränke und Kaffeevollautomaten ein.

Augenscheinlich, weil sie den Dienst verweigern, tatsächlich aber, weil man es so furchtbar bereut, diese Dinger in sein Leben gelassen zu haben; weil man sich dafür schämt, 53 verschiedene Kaffee-Zubereitungsoptionen mal für eine Bereicherung gehalten zu haben. Gewalt gegen Technik ist die leidenschaftlichste Form der Fortschrittskritik.

Bislang war das kein großes Problem. Besser, jemand schlägt seinen Fernseher als seine Kinder. Größer wird das Problem allerdings, sobald die Künstliche Intelligenz mal ihren Durchbruch hat und der Fernseher reflektieren kann, dass er gerade geschlagen wird. Dann ist auch Gewalt gegen Technik unhöflich bis grausam.

Besonders hassenswert sind momentan Roboter und autonom fahrende Autos, also die intelligentesten ihrer Gattung, quasi die Affen unter den Maschinen. Lieferroboter werden in den USA vermehrt getreten, in San Francisco häufen sich Fälle, in denen Autos geschlagen oder angeschrien werden. Lange geht das nicht mehr gut. Selbst Don Quijote würde kein Auto zum Weinen bringen. Thomas Block

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